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Alle Meldungen aus dem MPI-NAT

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Schreddern mit System – Proteinrecycling für Immunabwehr

Die Abfallanlage lebender Zellen, das Proteasom, zerkleinert nicht nur ausgediente oder beschädigte Proteine. Es unterstützt das Immunsystem auch dabei, entartete oder infizierte Zellen zu erkennen, indem es sogenannte Immunpeptide produziert. Ein Team um Juliane Liepe hat den Proteinabbau durch das Proteasom im Labor nachgestellt und die dabei gebildeten Peptide erfasst. Dies könnte zukünftig dazu beitragen, Immunpeptide vorherzusagen und neuartige Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten oder Krebs zu entwickeln. mehr

Neue Einblicke in die Etikettier-Maschine der Zelle

Ein Team um Sonja Lorenz hat die zellulläre Etikettier-Maschine, die Ubiquitin-Ligase HACE1, gebunden an ein wichtiges Zielprotein in voller Länge in 3D sichtbar gemacht. Die Forschenden konnten so wichtige Mechanismen aufdecken, wie HACE1 die zu steuernden Proteine erkennt und wie dieser Vorgang reguliert wird.  mehr

Es liegt in unseren Genen – und wie sich unser Genom in 3D faltet

Ob wir gesund bleiben oder schwer erkranken, wird von unseren Genen mitbestimmt. Auch die Faltung unseres Genoms hat darauf maßgeblich Einfluss, denn die 3D-Genomorganisation regelt, welche Gene an- und abgeschaltet werden. Forschenden um Marieke Oudelaar und Elisa Oberbeckmann an unserem MPI ist es jetzt gelungen, die 3D-Faltung des Hefegenoms im Labor nachzustellen und die zugrunde liegenden Mechanismen zu entschlüsseln. mehr

HIV: Erbgut-Schmuggel in den Zellkern

Über eine Million Menschen stecken sich jährlich mit dem AIDS-Virus HIV an. Um eine Wirtszelle zu infizieren und sich zu vermehren, muss das Virus sein Erbgut in den Zellkern schleusen und in ein Chromosom einbauen. Teams um Dirk Görlich sowie Thomas Schwartz vom MIT haben jetzt entdeckt, dass sich das Kapsid des Virus zu einem molekularen Transporter entwickelt hat. Dieser kann eine zentrale Verteidigungslinie des Zellkerns direkt durchqueren, die sonst vor eindringenden Viren schützt. mehr

Dirk Görlich erhält Louis-Jeantet-Preis für Medizin 2024

Die Louis-Jeantet-Stiftung ehrt unseren Direktor für die Entdeckung einer besonderen Form biologischer Materie, die als hochselektive Barriere zentrale Transportwege in der Zelle maßgeblich kontrolliert. Er habe bahnbrechende Beiträge zu unserem Verständnis der Prozesse geleistet, durch die Makromoleküle in den Zellkern hinein und aus ihm heraus transportiert werden, so die Stiftung. mehr

„Optische Fingerabdrücke“ auf einem Elektronenstrahl

Transmissionselektronenmikroskope in Kombination mit kurzen Lichtpulsen ermöglichen es, nichtlineare optische Prozesse zu untersuchen. Forschende aus Göttingen und der Schweiz haben nun erstmals gezeigt, wie Elektronen komplexe Licht-Zustände in einem mikroskopischen Lichtspeicher in einem Elektronenmikroskop unterscheiden können. mehr

Nanopartikel für optimierte Krebstherapie

Forschende aus Göttingen und Karlsruhe haben einen neuen Behandlungsansatz für die Therapie von Bauchspeicheldrüsenkrebs entwickelt. Die innovative Methode verspricht, die Krankheit künftig gezielter und mit weniger Nebenwirkungen behandeln zu können. mehr

Fettsäurefabrik bei der Arbeit gefilmt

Forschende um Ashwin Chari und Holger Stark haben die Struktur dieser Fettsäurefabrik in bisher unerreichter Auflösung von 1,9 Å sichtbar gemacht. Bei dieser Detailschärfe konnten sie Enzymreaktionen direkt beobachten einen kompletten Produktionszyklus strukturell verfolgen. Die Erkenntnisse liefern neue Ansätze, um Krankheitserreger zu bekämpfen und Fettsäuren nachhaltig herzustellen. mehr

Proteinvorrat für den Anfang eines neuen Lebens

Bis sich ein Säugetierembryo in die Gebärmutter einnistet, muss die Eizelle ihn mit allem Lebenswichtigen versorgen – darunter auch Proteine. Forschende haben nun aufgeklärt, wie Eizellen diese Proteine speichern. Ihre Experimente liefern auch wichtige Erkenntnisse darüber, wie Fehler in der Proteinspeicherung zu Unfruchtbarkeit führen können. Dabei spielen Strukturen der Eizelle eine entscheidende Rolle, die Wissenschaftler*innen seit über 60 Jahren vor Rätsel stellen. mehr

Warum sich manche Würmer regenerieren, andere aber nicht

Forschende an unserem Institut haben jetzt mit Kolleg*innen eine mögliche Erklärung gefunden, warum manche Plattwurmarten in der Evolution die Fähigkeit zur Regeneration entwickelt oder wieder verloren haben. Dazu untersuchten sie bei verschiedenen Arten, inwieweit diese ihren Kopf nachwachsen lassen können. Wie sie herausfanden, unterscheiden sich die Arten stark in dieser Fähigkeit, und zwar auch abhängig davon, wie sich die Tiere fortpflanzen. mehr

Wechselspiel freier Elektronen

Forschenden ist es gelungen, Wechselwirkungen zwischen Elektronen im Elektronenmiskroskop zu vermessen. Dabei entdeckten sie einen „energetischen Fingerabdruck“, bei dem die Verteilung der Geschwindigkeiten der Elektronen sehr charakteristisch für ihre jeweilige Anzahl ist. Mit Hilfe der Erkenntnisse entwickelten sie ein neues Verfahren, das die Leistung verschiedener Elektronenmikroskope steigern können. mehr

Fünf ausgezeichnete Azubis

Fünf ausgezeichnete Azubis

29. September 2023

Auch in diesem Jahr erhalten Auszubildende aus verschiedenen Arbeitsbereichen am MPI für Multidisziplinäre Naturwissenschaften wieder den mit 750 Euro dotierten Azubipreis der Max-Planck-Gesellschaft. Lin Cao, Lili Dederer, Niko Freter, Lucas Majora und Jakob Suderland werden damit für ihre herausragenden Leistungen während ihrer mittlerweile abgeschlossenen Ausbildung geehrt. mehr

Von Klimarettung über Artenschwund bis hin zu Leben in schwierigen Zeiten

Vom 27. Oktober bis  5. November berichten Forscher*innen und Autor*innen in der Wissenschaftsreihe beim Göttinger Literaturherbst über ihre spannenden Erkenntnisse aus Astronomie, Biologie, Geistes- und Gesellschaftswissenschaften. Die Vorträge in der Göttinger Paulinerkirche beginnen jeweils um 19 Uhr. mehr

Höchste europäische Anerkennung für Nachwuchsforschende geht an drei Göttinger Wissenschaftler*innen

Der Europäische Forschungsrat (ERC) fördert die drei Göttinger Wissenschaftler*innen Hauke Hillen, Marieke Oudelaar und Saskia Limbach mit je einem ERC Starting Grant über 1,5 Millionen Euro für einen Zeitraum von fünf Jahren. mehr

Leopoldina verleiht Cothenius-Medaille an Jürgen Troe

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina würdigt ihr Mitglied Jürgen Troe mit der Cothenius-Medaille für sein herausragendes wissenschaftliches Lebenswerk auf dem Gebiet der chemischen Reaktionskinetik. mehr

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Schreddern mit System – Proteinrecycling für Immunabwehr

Die Abfallanlage lebender Zellen, das Proteasom, zerkleinert nicht nur ausgediente oder beschädigte Proteine. Es unterstützt das Immunsystem auch dabei, entartete oder infizierte Zellen zu erkennen, indem es sogenannte Immunpeptide produziert. Ein Team um Juliane Liepe hat den Proteinabbau durch das Proteasom im Labor nachgestellt und die dabei gebildeten Peptide erfasst. Dies könnte zukünftig dazu beitragen, Immunpeptide vorherzusagen und neuartige Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten oder Krebs zu entwickeln. mehr

Neue Einblicke in die Etikettier-Maschine der Zelle

Ein Team um Sonja Lorenz hat die zellulläre Etikettier-Maschine, die Ubiquitin-Ligase HACE1, gebunden an ein wichtiges Zielprotein in voller Länge in 3D sichtbar gemacht. Die Forschenden konnten so wichtige Mechanismen aufdecken, wie HACE1 die zu steuernden Proteine erkennt und wie dieser Vorgang reguliert wird.  mehr

Es liegt in unseren Genen – und wie sich unser Genom in 3D faltet

Ob wir gesund bleiben oder schwer erkranken, wird von unseren Genen mitbestimmt. Auch die Faltung unseres Genoms hat darauf maßgeblich Einfluss, denn die 3D-Genomorganisation regelt, welche Gene an- und abgeschaltet werden. Forschenden um Marieke Oudelaar und Elisa Oberbeckmann an unserem MPI ist es jetzt gelungen, die 3D-Faltung des Hefegenoms im Labor nachzustellen und die zugrunde liegenden Mechanismen zu entschlüsseln. mehr

HIV: Erbgut-Schmuggel in den Zellkern

Über eine Million Menschen stecken sich jährlich mit dem AIDS-Virus HIV an. Um eine Wirtszelle zu infizieren und sich zu vermehren, muss das Virus sein Erbgut in den Zellkern schleusen und in ein Chromosom einbauen. Teams um Dirk Görlich sowie Thomas Schwartz vom MIT haben jetzt entdeckt, dass sich das Kapsid des Virus zu einem molekularen Transporter entwickelt hat. Dieser kann eine zentrale Verteidigungslinie des Zellkerns direkt durchqueren, die sonst vor eindringenden Viren schützt. mehr

„Optische Fingerabdrücke“ auf einem Elektronenstrahl

Transmissionselektronenmikroskope in Kombination mit kurzen Lichtpulsen ermöglichen es, nichtlineare optische Prozesse zu untersuchen. Forschende aus Göttingen und der Schweiz haben nun erstmals gezeigt, wie Elektronen komplexe Licht-Zustände in einem mikroskopischen Lichtspeicher in einem Elektronenmikroskop unterscheiden können. mehr

Nanopartikel für optimierte Krebstherapie

Forschende aus Göttingen und Karlsruhe haben einen neuen Behandlungsansatz für die Therapie von Bauchspeicheldrüsenkrebs entwickelt. Die innovative Methode verspricht, die Krankheit künftig gezielter und mit weniger Nebenwirkungen behandeln zu können. mehr

Fettsäurefabrik bei der Arbeit gefilmt

Forschende um Ashwin Chari und Holger Stark haben die Struktur dieser Fettsäurefabrik in bisher unerreichter Auflösung von 1,9 Å sichtbar gemacht. Bei dieser Detailschärfe konnten sie Enzymreaktionen direkt beobachten einen kompletten Produktionszyklus strukturell verfolgen. Die Erkenntnisse liefern neue Ansätze, um Krankheitserreger zu bekämpfen und Fettsäuren nachhaltig herzustellen. mehr

Proteinvorrat für den Anfang eines neuen Lebens

Bis sich ein Säugetierembryo in die Gebärmutter einnistet, muss die Eizelle ihn mit allem Lebenswichtigen versorgen – darunter auch Proteine. Forschende haben nun aufgeklärt, wie Eizellen diese Proteine speichern. Ihre Experimente liefern auch wichtige Erkenntnisse darüber, wie Fehler in der Proteinspeicherung zu Unfruchtbarkeit führen können. Dabei spielen Strukturen der Eizelle eine entscheidende Rolle, die Wissenschaftler*innen seit über 60 Jahren vor Rätsel stellen. mehr

Warum sich manche Würmer regenerieren, andere aber nicht

Forschende an unserem Institut haben jetzt mit Kolleg*innen eine mögliche Erklärung gefunden, warum manche Plattwurmarten in der Evolution die Fähigkeit zur Regeneration entwickelt oder wieder verloren haben. Dazu untersuchten sie bei verschiedenen Arten, inwieweit diese ihren Kopf nachwachsen lassen können. Wie sie herausfanden, unterscheiden sich die Arten stark in dieser Fähigkeit, und zwar auch abhängig davon, wie sich die Tiere fortpflanzen. mehr

Wechselspiel freier Elektronen

Forschenden ist es gelungen, Wechselwirkungen zwischen Elektronen im Elektronenmiskroskop zu vermessen. Dabei entdeckten sie einen „energetischen Fingerabdruck“, bei dem die Verteilung der Geschwindigkeiten der Elektronen sehr charakteristisch für ihre jeweilige Anzahl ist. Mit Hilfe der Erkenntnisse entwickelten sie ein neues Verfahren, das die Leistung verschiedener Elektronenmikroskope steigern können. mehr

FLASH 2 findet großen Anklang in der Forschung

Das von Jens Frahm am am MPI für biophysikalische Chemie (heute MPI für Multidisziplinäre Naturwissenschaften) entwickelte Verfahren der Magnetresonanztomografie, FLASH 2, macht Vorgänge im Körper auch in Bewegung sichtbar. Im Institut für Kinderradiologie am Universitätsklinikum Leipzig ermöglicht es, erstmals kleine Kinder ohne Sedierung und Narkose zu untersuchen. (Pressemitteilung von Max Planck Innovation)
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Wie molekulare Motoren das Spleißosom starten

Das Team um Vlad Pena hat jetzt entschlüsselt, über welche Schritte das Spleißosom aktiviert wird. Die komplexe Nanomaschine bringt in der Zelle die Bauanleitungen für Proteine in eine lesbare Form. Wie die Forschenden herausfanden, schalten zwei molekulare Motoren das Spleißosom an.  mehr

Schlecht isolierte Nervenzellen fördern Alzheimer im Alter

Alzheimer gilt als weltweit häufigste neurodegenerative Erkrankung. Forschende konnten nun zeigen, dass altersabhängige Schädigungen der Isolierschicht um Nervenzellen, dem Myelin, krankheitsbedingte Veränderungen bei Alzheimer im Gehirn aktiv fördern. mehr

Multiple Sklerose: Ultrastrukturelle Veränderungen im Gehirngewebe befördern Entzündungsprozesse

Multiple Sklerose (MS) ist die häufigste entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems. Ein deutsch-niederländisches Forschungsteam hat jetzt herausgefunden, dass die normal erscheinende weiße Substanz in MS-Patient*innen in ihrer Ultrastruktur bereits verändert ist, bevor die ersten Entzündungsherde auftreten. mehr

Blick ins Herz der zellulären Müllabfuhr

Forschende haben erstmals die komplexe Nanomaschine im Labor nachgebaut, die die Müllabfuhr in lebenden Zellen startet – und diese arbeitet ganz anders als andere zelleigene Maschinen. Statt eines molekularen „An“- und „Aus“-Schalters wird die Maschinerie mittels „Protein-Origami“ in Gang gesetzt und angehalten. mehr

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Von Klimarettung über Artenschwund bis hin zu Leben in schwierigen Zeiten

Vom 27. Oktober bis  5. November berichten Forscher*innen und Autor*innen in der Wissenschaftsreihe beim Göttinger Literaturherbst über ihre spannenden Erkenntnisse aus Astronomie, Biologie, Geistes- und Gesellschaftswissenschaften. Die Vorträge in der Göttinger Paulinerkirche beginnen jeweils um 19 Uhr. mehr

Auf beruflicher Entdeckungstour

Über 90 Mädchen und Jungen schnupperten beim Zukunftstag in unterschiedliche Arbeitsbereiche am Göttinger Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften. mehr

Tag des Versuchstiers – Antikörper und Alpakas

Das Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften nimmt den Tag des Versuchstiers zum Anlass, Besuchenden einen Einblick in die Alpaka-Haltung am Institut zu ermöglichen. mehr

Auch 2023 geht Max Planck zur Schule

Bereits zum vierten Mal besuchen am 26. Januar  Wissenschaftler*innen der vier Göttinger Max-Planck-Institute weiterführende Schulen in der Stadt.  Dort berichten sie aus ihrem Berufsalltag und geben einzigartige Einblicke in aktuelle Forschungsthemen. mehr

U. Benjamin Kaupp forscht als Emeritus-Direktor am Institut

Der ehemalige Geschäftsführende Direktor des Forschungszentrums caesar (seit 2022 MPI für Neurobiologie des Verhaltens – caesar) wird am Institut weiter erforschen, wie lebende Zellen Signale verarbeiten. Mit seiner Gruppe will er verstehen, wie Zellen Reize wahrnehmen und physiologisch darauf reagieren. mehr

Jubiläumsausstellung: 20 Jahre <em>Kunst am Fassberg</em>

Die Ausstellung „Glanzlichter“ verspricht ein Wiedersehen mit den Künstler*innen, die in den vergangenen 20 Jahren ihre Werke in der Reihe Kunst am Fassberg präsentiert haben. Feierliche Eröffnung ist am Samstag, 22. Oktober, um 16 Uhr. 
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Von Impfstoffen über Insektensterben bis zu richtigen Entscheidungen

Vom 28. Oktober bis  6. November berichten Forscher*innen und Autor*innen in der Wissenschaftsreihe beim Göttinger Literaturherbst über aktuelle Herausforderungen unserer Zeit − etwa bei der Impfstoffentwicklung, der Gestaltung der Energiewende, bei Migration und Umweltschutz. Die Vorträge in der Göttinger Paulinerkirche beginnen jeweils um 19 Uhr.  mehr

Gründungsfeier des Max-Planck-Instituts für Multidisziplinäre Naturwissenschaften

Zum 1. Januar 2022 haben sich die ehemaligen Max-Planck-Institute (MPI) für biophysikalische Chemie und für Experimentelle Medizin in Göttingen zu unserem neuen Institut zusammengeschlossen. Am vergangenen Freitag feierten wir nun die Neugründung mit hochrangigen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. mehr

Patrick Cramer wird neuer Präsident der Max-Planck-Gesellschaft

Der Senat der Gesellschaft hat den Direktor unseres Instituts einstimmig zum künftigen Präsidenten für die Amtsperiode 2023 bis 2029 gewählt. Er wird sein Amt zum 75-jährigen Jubiläum der Gründung der Max-Planck-Gesellschaft im Juni 2023 in Göttingen antreten. mehr

Neues Max-Planck-Institut in Göttingen verbindet Natur- und Medizinwissenschaften<br /> 

Die Göttinger Max-Planck-Institute für biophysikalische Chemie und für Experimentelle Medizin haben zum 1. Januar 2022 fusioniert. Das Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften wird ein deutlich breiteres Forschungsspektrum abdecken und so die disziplinäre Vielfalt und Zusammenarbeit fördern. Mit insgesamt 16 Abteilungen und über 25 Forschungsgruppen wird das neue MPI das größte Institut in der Max-Planck-Gesellschaft sein.
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Förderung der International Max Planck Research School for Genome Science verlängert

Für sechs weitere Jahre fördert die Max-Planck-Gesellschaft die International Max Planck Research School for Genome Science. Das Göttinger Promotionsprogramm kombiniert experimentelle und computergestützte Verfahren, um junge Wissenschaftler*innen auf dem Gebiet der Genomforschung auszubilden. mehr

Eine kleine Arche Noah

Eine kleine Arche Noah

20. Oktober 2021

Am 18. Oktober wurde das Biotop-Projekt BioDiversum am Institut eingeweiht. Ehrengast war der bekannte Ornithologe und Naturschützer Peter Berthold, der auch im hohen Alter nicht müde wird, für seine Herzensangelegenheit zu werben: ein Naturschutz-Konzept, das auch in unserer intensiv genutzten und zersiedelten Landschaft funktioniert. mehr

Von alten und neuen Herausforderungen für die Menschheit

Auch in diesem Herbst bietet die Vortragsreihe Wissenschaft beim Göttinger Literaturherbst eindrucksvolle Einblicke in die Welt der Spitzenforschung. Vom 29. Oktober bis 6. November präsentieren neun international renommierte Forscher*innen in der Paulinerkirche ihre neuesten Erkenntnisse zu aktuellen Themen der Wissenschaft. mehr

<span>Warum man keine Coronavirus-Infektion haben muss, um unter der Pandemie zu leiden - Podcast</span>

Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler spricht in seinem Podcast #wissenschafftzukunft mit der Hirnforscherin Hannelore Ehrenreich über die Bedeutung der Grundlagenforschung in der Corona-Pandemie und darüber, wie die Leiterin der Klinischen Neurowissenschaften am Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin mit Epo gegen Covid-19 kämpfen will. mehr

<em>Initiative Transparente Tierversuche </em><span>gestartet</span>

Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und Tierversuche verstehen initiierte Kampagne setzt sich dafür ein, über Tierversuche in der Forschung transparent und offen zu kommunizieren. Das MPI für biophysikalische Chemie gehört zu den 53 erstunterzeichnenden Forschungseinrichtungen. mehr

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Dirk Görlich erhält Louis-Jeantet-Preis für Medizin 2024

Die Louis-Jeantet-Stiftung ehrt unseren Direktor für die Entdeckung einer besonderen Form biologischer Materie, die als hochselektive Barriere zentrale Transportwege in der Zelle maßgeblich kontrolliert. Er habe bahnbrechende Beiträge zu unserem Verständnis der Prozesse geleistet, durch die Makromoleküle in den Zellkern hinein und aus ihm heraus transportiert werden, so die Stiftung. mehr

Fünf ausgezeichnete Azubis

Fünf ausgezeichnete Azubis

29. September 2023

Auch in diesem Jahr erhalten Auszubildende aus verschiedenen Arbeitsbereichen am MPI für Multidisziplinäre Naturwissenschaften wieder den mit 750 Euro dotierten Azubipreis der Max-Planck-Gesellschaft. Lin Cao, Lili Dederer, Niko Freter, Lucas Majora und Jakob Suderland werden damit für ihre herausragenden Leistungen während ihrer mittlerweile abgeschlossenen Ausbildung geehrt. mehr

Höchste europäische Anerkennung für Nachwuchsforschende geht an drei Göttinger Wissenschaftler*innen

Der Europäische Forschungsrat (ERC) fördert die drei Göttinger Wissenschaftler*innen Hauke Hillen, Marieke Oudelaar und Saskia Limbach mit je einem ERC Starting Grant über 1,5 Millionen Euro für einen Zeitraum von fünf Jahren. mehr

Leopoldina verleiht Cothenius-Medaille an Jürgen Troe

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina würdigt ihr Mitglied Jürgen Troe mit der Cothenius-Medaille für sein herausragendes wissenschaftliches Lebenswerk auf dem Gebiet der chemischen Reaktionskinetik. mehr

Auszeichnungen für herausragende Nachwuchsforschende

Dmitriy Borodin und Constanze Depp erhalten die Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft  für exzellente Leistungen in ihren Dissertationen. Borodin wird zudem für die besondere Qualität seiner Forschung mit dem Otto Hahn Award geehrt, Depp erhält zusätzlich den Peter-Hans-Hofschneider-Preis. Die Forschungsgesellschaft vergab die Preise am 21. Juni im Rahmen ihrer Jahresversammlung in Göttingen. mehr

Patrick Cramer forscht am Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften in Göttingen und ist designierter Präsident der Max-Planck-Gesellschaft.

Die hohe Auszeichnung in den Lebenswissenschaften teilt sich Patrick Cramer zusammen mit Eva Nogales von der University of California in Berkeley. Beide haben wesentlich dazu beigetragen, die Gentranskription, einen der grundlegenden Prozesse des Lebens, strukturbiologisch aufzuklären. mehr

<strong>EU-Förderung für neue mathematische Ansätze in biophysikalischer Forschung</strong>

Aljaz Godec, Leiter der Forschungsgruppe Mathematische Biophysik, erhält den Consolidator Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC). Der Wettbewerb um die Fördermittel ist hoch kompetitiv: Nur 371 von 2.222 Bewerbungen hat der ERC in dieser Runde ausgewählt. mehr

Werner-von-Siemens-Ring 2022 für Stefan Hell

Stefan Hell erhielt die Auszeichnung zusammen mit den BioNTech-Köpfen Uğur Şahin, Özlem Türeci, Christoph Huber und Katalin Karikó am 13. Dezember. Dem Physiker sei es gelungen, mit der neuartigen Superauflösungsmikroskopie lebende Zellen auf molekularer Ebene zu beobachten, begründete die Stiftung ihre Entscheidung für die Verleihung des Preises an Hell.  mehr

Aljaz Godec zum Henriette Herz-Scout gewählt

Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat den Forschungsgruppenleiter ausgewählt, herausragende internationale Nachwuchsforschende als Stipendiat*innen zu gewinnen. mehr

Ernst-Hellmut-Vits-Preis an Stefan Kaufmann verliehen

Die Universitätsgesellschaft Münster würdigt den Max-Planck-Wissenschaftler für seine Forschungsleistungen auf dem Gebiet der Infektionsbiologie. Bei der feierlichen Preisverleihung am 8. November erhielt Kaufmann die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung. mehr

Dirk Görlich erhält WLA-Preis 2022

Die World Laureates Association (WLA) zeichnet hiermit die maßgeblichen Entdeckungen des Direktors unseres Instituts auf dem Gebiet der zellulären Logistik aus. Er habe eine Schlüsselrolle dabei gespielt, die Prinzipien des Transports zwischen dem Zellkern und dem Zytoplasma aufzuklären, betonte das Preiskomitee. Die Auszeichnung ist mit 10 Millionen Chinesischen Yuan (rund 1,4 Millionen Euro) dotiert und wurde am 6. November auf dem 5. WLA-Forum in Shanghai überreicht. mehr

Herausragende Ausbildung am Institut ausgezeichnet

Ein neuer Rekord bei den alljährlichen Azubipreisen der Max-Planck-Gesellschaft: An unserem Institut sind in diesem Jahr fünf ehemalige Auszubildende sowie eine Ausbildungsstätte unter den Gewinner*innen. Jana Fahrenbach und Sara Rudert werden als Team ausgezeichnet, Henri Münkel, Robin Paschke und Dominik Peix jeweils einzeln. Der Ausbildungsstättenpreis würdigt die herausragende Leistung der Tischlerei am City-Campus. mehr

Doppelte Förderung für neue Methode in der Krebsdiagnostik

Ein von Stefan Glöggler entwickeltes effizientes Kontrastmittelverfahren für die MRT-Bildgebung lässt darauf hoffen, Tumore anhand ihrer Stoffwechsel-Aktivität von gesundem Gewebe unterscheiden zu können. Die ForTra gGmbH für Forschungstransfer der Else Kröner-Fresenius-Stiftung (ForTra) sowie der Europäische Forschungsrat (ERC) stellen nun Fördermittel zur Verfügung, um das Verfahren für eine klinische Anwendung an Patient*innen weiterzuentwickeln. mehr

Millionenförderung für bahnbrechende Mikroskopie-Entwicklungen

Das Forschungsprojekt FAIR CHARM verfolgt das Ziel, Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung mithilfe von hochauflösender Echtzeit-Mikroskopie in die klinische Anwendung zu bringen. Die EU fördert das internationale und interdisziplinäre Vorhaben mit sechs Millionen Euro.  mehr

Stefan Hell wird in den Orden <em>Pour le mérite </em>gewählt

Die Vereinigung zeichnet den Chemie-Nobelpreisträger und Direktor am Institut damit für seine besonderen Verdienste in der Wissenschaft aus. Die Aufnahme in den Orden zählt zu den höchsten Ehrungen, die Forschenden oder Künstler*innen in Deutschland zuteilwerden können.  mehr

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