Pressemitteilungen des MPI-NAT

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Neues aus Natur- und Gesellschaftswissenschaften: In der Reihe „Wissenschaft beim Göttinger Literaturherbst“ berichten elf Autor*innen über aktuelle Forschungsthemen. 

Forschende haben erstmals sichtbar gemacht, wie sich die dreidimensionale Struktur des Krebsproteins p53 in blitzschnell vergehenden Billionstel Sekunden bis hin zu einer Million langsameren Mikrosekunden ständig dynamisch verändert. Im Kampf gegen Krebs könnte das Verständnis der Dynamik dieser Strukturen dazu beitragen, Medikamente zu entwickeln, die gezielt auf p53 wirken.

Forschende haben entschlüsselt, welche genetischen Veränderungen es dem Hering ermöglichen, sich erfolgreich in der Ostsee fortzupflanzen.

Kristina Zumer und Hauke Hillen vom MPI-NAT untersuchen in einem neuen nationalen Forschungsverbund grundlegende Mechanismen der Gentranskription. 

Constantin Pape wird zukünftig eine Brückenarbeitsgruppe am Institut leiten. Die AKB Stiftung fördert die Gruppe über einen Zeitraum von fünf Jahren durch die institutseigene Manfred-Eigen-Förderstiftung.

Das "European Neuroscience Institute Göttingen“ feiert 25-jähriges Bestehen. Anlässlich des Jubiläums fand ein zweitägiges Symposium am City-Campus des Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften statt. 

Hoffnung bei Huntington

29. Juni 2026

Ein experimenteller Wirkstoff lindert die Symptome der Huntington-Krankheit in Mausmodellen und kann die Lebensspanne der Tiere verlängern. Ob sich die Ergebnisse auf den Menschen übertragen lassen, erfordert weitere Studien.

Alexander Rotsch erhält die Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft für herausragende Leistungen in seiner Dissertation.

Forschende haben einen neuartigen PET-Tracer entwickelt, der krankhafte Alpha-Synuclein-Ablagerungen im Gehirn sichtbar machen kann. Die schwach radioaktive Substanz reichert sich in krankhaftem Gewebe an. Die Methode könnte zur Entwicklung neuer Therapien beitragen und Behandlungen künftig individueller gestalten.

Forschende haben aufgeklärt, wie die Produktion von Atmungsketten-Proteinen und ihr Einbau in die innere Mitochondrienmembran koordiniert werden.

Die Direktorin Melina Schuh ist als Fellow in die britische Royal Society aufgenommen worden. Die Royal Society würdigt damit ihre herausragenden Beiträge in der Eizellforschung.

Das Programm sucht 15 Nachwuchsforschende, um zentrale molekulare Fragen hinter schweren Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson und Diabetes zu beantworten.

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