Pressemitteilungen des MPI-NAT

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6 Kinder hocken und stehen um ein Plakat mit der Aufschrift "Zukunftstag"

Labor statt Klassenraum 

23. April 2026

Mikroskopieren statt Matheunterricht: Beim Zukunftstag am 23. April haben rund 75 Schüler*innen die vielfältigen Arbeitsbereiche an unserem Institut kennengelernt. mehr

Die Abbildung zeigt die 3D-Struktur der Influenza-Polymerase (FluPol) im Moment, bevor sie die RNA-Kappe von der menschlichen RNA-Polymerase (Pol II) stiehlt. Die Stelle, wo FluPol die menschliche RNA schneidet, liegt direkt dort, wo die RNA Pol II verlässt.

Auf frischer Tat ertappt

4. März 2026

Forschende haben den Vorgang entschlüsselt, wie das Influenza-Virus die Kappe der Wirts-RNA stiehlt, um sich zu vermehren. mehr

Forschungskooperation mit Israel

Vier niedersächsisch-israelische Kooperationsprojekte am Göttingen Campus werden mit insgesamt mehr als zwei Millionen Euro gefördert. Eines dieser Projekte ist in der Forschungsgruppe von Sonja Lorenz am MPI-NAT angesiedelt. mehr

Was Seeigel- und Lachsspermien zum Schwimmen bringt

In Seeigel- und Lachs-Spermien reguliert der pH-Wert, ob sie schlapp bleiben oder schwimmen.
Ein steigender pH-Wert aktiviert die lösliche Adenylylzyklase (sAC). Diese produziert den Botenstoff cAMP, der für die Bewegung der Spermien unerlässlich ist. Die Regulation der cAMP-Konzentration über den pH-Sensor sAC könnte in marinen wirbellosen Organismen und Fischen weit verbreitet sein.
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Ashwin Chari

Die VolkswagenStiftung fördert ein fünfjähriges Verbundprojekt unter Göttinger Leitung mit zwei Millionen Euro. Ziel des Projekts ist es, herauszufinden, wie Enzyme als hocheffiziente Katalysatoren der Natur elektrische Felder nutzen, um chemische Reaktionen schnell, selektiv und unter milden Bedingungen zu steuern. mehr

Artikel über vier Göttinger Max-Planck-Forscher, die zu den meistzitierten Wissenschaftler*innen zählen, mit Fokus auf Naturwissenschaften.

Weltweit zitiert

19. November 2025

Vier Wissenschaftler unseres Instituts – Patrick Cramer, Stefan Hell, Klaus-Armin Nave und Johannes Söding – stehen auf der Clarivate-Liste „Highly Cited Researchers 2025“ und gehören damit zu den meistzitierten Forschenden ihrer Fachgebiete weltweit. mehr

Von links nach rechts: Prof. Dr. Marina Rodnina, Prof. Dr. Johannes Buchner und Prof. Dr. Judith Frydman

Das mit einem ERC Synergy Grant ausgezeichnete Projekt CHAPEROME soll aufklären, wie molekulare Faltungshelfer mit der Translationsmaschinerie zusammenarbeiten, damit Zellen ihre Aufgaben erfüllen können. mehr

Nervenzellen (grün) bilden neuronale Netzwerke, in denen Informationen übertragen werden. Fehler in dieser Kommunikation können zu neurodegenerativen, neurologischen und neuropsychiatrischen Erkrankungen führen.

Forschende um Noa Lipstein und Nils Brose haben in einer großen interdisziplinären Kooperation eine neue Entwicklungsstörung entdeckt, die auf Variationen im Gen UNC13A zurückzuführen ist. mehr

Eine Person steht auf einer Betontreppe und hält ein abstraktes Gemälde mit roten und blauen Farbfeldern auf Augenhöhe empor.

Die Ausstellungsreihe unseres Instituts kehrt nach drei Jahren zurück. Vom 23. Oktober bis zum 24. November ist dort die abstrakte Künstlerin Birgit Egen mit ihrer Ausstellung FARBCODE zu Gast. mehr

Neues infektionsrelevantes Protein in Leishmaniose-Erregern entdeckt

Leishmania-Erreger benötigen das Protein TKUL, um die Infektion in Wirtszellen aufrechtzuerhalten. TKUL vereint zwei Enzyme in einem Molekül. Diese strukturelle Besonderheit könnte für neue Therapien genutzt werden. mehr

Melina Schuh

Die Direktorin filmte mit ihrem Team erstmals den gesamten Prozess des Eisprungs in Follikeln einer Maus in Echtzeit. Für diesen entscheidenden Durchbruch auf ihrem Gebiet wird sie von der Falling Walls Foundation mit dem Science Breakthrough of the Year 2025 in der Kategorie Life Sciences ausgezeichnet. Die Jury kürte sie aus 240 Vorschlägen zur Gewinnerin.  mehr

Die Ligase HUWE1 kann synthetische Moleküle in Zellen mit Ubiquitin markieren.

Überraschend etikettiert

16. September 2025

Ubiquitin bestimmt das Schicksal vieler Proteine in menschlichen Zellen: Es entscheidet, ob sie aktiv bleiben oder abgebaut werden und welche Funktionen sie ausführen. Ubiquitin-Ligasen sind dabei als Etikettier-Maschinen unerlässlich: Sie heften das kleine Protein Ubiquitin an die zu steuernden Zielproteine an. Forschende am Institut haben nun überraschend entdeckt, dass die menschliche Ubiquitin-Ligase HUWE1 Ubiquitin auch von außen zugesetzte arzneimittelähnliche Moleküle damit markieren kann.  mehr

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