Die Göttinger Max-Planck-Institute für biophysikalische Chemie und für Experimentelle Medizin haben zum 1. Januar 2022 fusioniert. Das Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften wird ein deutlich breiteres Forschungsspektrum abdecken und so die disziplinäre Vielfalt und Zusammenarbeit fördern. Mit insgesamt 16 Abteilungen und über 25 Forschungsgruppen wird das neue MPI das größte Institut in der Max-Planck-Gesellschaft sein.
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Für sechs weitere Jahre fördert die Max-Planck-Gesellschaft die International Max Planck Research School for Genome Science. Das Göttinger Promotionsprogramm kombiniert experimentelle und computergestützte Verfahren, um junge Wissenschaftler*innen auf dem Gebiet der Genomforschung auszubilden. mehr

Schon während seiner Zeit als Vizepräsident der Max-Planck-Gesellschaft setzte er sich für die internationale Zusammenarbeit mit China in der Wissenschaft ein. Für diese Verdienste und seine Arbeiten auf dem Gebiet der Entwicklungsbiologie wird ihm die höchste akademische Ehre zuteil, die das Land in Wissenschaft und Technologie vergibt. mehr

Für die unternehmerische Umsetzung von Forschungsergebnissen auf dem Gebiet der hochauflösenden Lichtmikroskopie erhalten abberior Instruments GmbH, Max-Planck-Innovation und unser Institut den Technologietransferpreis von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. mehr

Abbau und Wiederaufbau von Myelinscheiden kennzeichnen Erkrankungen des Gehirns wie der Multiplen Sklerose. Forschende des Max-Planck-Instituts für Experimentelle Medizin fanden heraus: Nicht nur die Myelin-bildenden Zellen selbst, sondern auch Nervenzellen leisten einen wichtigen Beitrag zur Regeneration von Myelinscheiden. mehr

Neurobiolog*innen haben sich lange gefragt, wie eine ermüdungsfreie Signalübertragung ermöglicht wird. Forschende haben jetzt einen wichtigen Regulationsmechanismus entdeckt, mit dem Synapsen von Nervenzellen auch über längere Zeiträume und bei hochfrequenter Aktivität zuverlässig funktionieren. mehr

Während der Proteinsynthese bewegen sich tRNAs und mRNA schnell durch das Ribosom. Diese Bewegung ist abhängig vom Elongationsfaktor G und dessen GTP-Hydrolyse. Wissenschaftler am MPI für biophysikalische Chemie haben jetzt die einzelnen Schritte dieser Bewegung sichtbar gemacht und zeigen, wie ein kleines lokales Ereignis die Bewegung eines großen RNA-Protein-Komplexes antreibt. (auf Englisch) mehr

Die Direktorin am MPI für biophysikalische Chemie in Göttingen wurde von der Gesellschaft Deutscher Chemiker für ihre Forschung auf dem Gebiet der Biochemie ausgezeichnet. Der Preis wurde ihr am 21. Oktober 2021 feierlich verliehen.  mehr

Eine kleine Arche Noah

20. Oktober 2021

Am 18. Oktober wurde das Biotop-Projekt BioDiversum am Institut eingeweiht. Ehrengast war der bekannte Ornithologe und Naturschützer Peter Berthold, der auch im hohen Alter nicht müde wird, für seine Herzensangelegenheit zu werben: ein Naturschutz-Konzept, das auch in unserer intensiv genutzten und zersiedelten Landschaft funktioniert. mehr

Genetisches Neugeborenen-Screening und künstliche Intelligenz sollen die Diagnose für Patienten mit seltenen Erkrankungen beschleunigen. Am 1. Oktober 2021 ist das Projekt mit Beteiligung von Forschenden des Max-Planck-Instituts für Experimentelle Medizin und der Universitätsmedizin Göttingen an den Start gegangen. mehr

Nur wenige Substanzen überwinden unkontrolliert die Blut-Hirn-Schranke. Forschende am Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin haben nun herausgefunden, dass das Inhalations-Anästhetikum Isofluran einen Importweg über die Blut-Hirn-Schranke anschaltet. mehr

Stefan Glöggler wurde für seine Forschung an Methoden im Bereich der Magnetresonanztomografie (MRT) von der Gesellschaft Deutscher Chemiker mit der Felix-Bloch-Vorlesung gewürdigt. Er verbesserte die Signaldauer und -stärke von Stoffwechselmolekülen und baute ein tragbares Mini-MRT-Gerät. mehr

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