Forschungsnachrichten

2026

 

Den Flow stören

4. Mai 2026
Veränderungen im UFM1-System, das Proteine modifziert, stört die Proteinproduktion in Nervenzellen und führt zu schweren Entwicklungsstörungen. (auf Englisch)
Forschende haben nun das präsynaptische Protein Munc13-1 als einen wichtigen Kontrollpunkt identifiziert, der intrazelluläre Lipid- und Ca2+-Signale mit der Vesikelbereitschaft und der synaptischen Leistungsfähigkeit verbindet. (in Englisch)
Forschende haben ein Co-Kultur-System entwickelt, um komplexe Reaktionen auf verschiedene Immuntherapien zu bewerten. (auf Englisch)

2025

Forschende aus Göttingen und Lausanne (Schweiz) haben eine neue Methode entwickelt, mit der sich Quantenlicht mithilfe eines Elektronenstrahls erzeugen lässt.
Maximilian Vossel, Bert de Groot und Aljaz Godec vom MPI-NAT haben einen bislang unbekannten Mechanismus entdeckt, der es mechanischen Signalen ermöglicht, sich über Proteine hinweg auszubreiten. Das hebelartige Prinzip macht Allosterie physikalisch greifbar und eröffnet neue Perspektiven für die Wirkstoffforschung und die synthetische Biologie.
Forschenden aus Göttingen und Marburg ist es gelungen, mithilfe von Licht ganz gezielt den elektronischen Zustand eines Materials zu verändern. Ihre Ergebnisse zeigen, wie ultrakurze Lichtpulse nanoskalige Bereiche eines Materials zwischen isolierenden und metallischen Zuständen umschalten können – präzise und ohne größere Wärmeeinwirkung.
Forscher haben nun den molekularen Mechanismus aufgedeckt, durch den die 3'-Enden von Transfer-RNAs (tRNAs) im Zellkern und in den Mitochondrien menschlicher Zellen prozessiert werden. 
Forschende um Niels Fischer und Marina Rodnina machen im molekularen Detail sichtbar, wie die Translationsmaschinerie in menschlichen Zellen die Startstelle einer proteinkodierenden Region auf der mRNA für die Proteinproduktion auswählt (auf Englisch).
Forschende um Klaus-Armin Nave haben nun gezeigt, dass neben Alter und Geschlecht auch die elterliche Herkunft des 5xFAD-Transgens das Ausmaß der Aβ-Plaque-Ablagerung bei den Nachkommen bestimmt (auf Englisch).

2024

Ein Team aus drei Max-Planck-Instituten, dem Center for Biostructural Imaging of Neurodegeneration der Universitätsmedizin Göttingen, der Universität Kiel und der FAccTs GmbH nutzte eine chemische Besonderheit des Wasserstoffs, um die Signale der Magnetresonanzspektroskopie zu verstärken. So gelang es, bisher unbekannte Zwischenschritte der Wasserstoffumwandlung sichtbar zu machen.
Forschende um Marina Bennati haben ein neues Instrument entwickelt, das die Verstärkung von NMR-Signalen für die Flüssigkeits-NMR ermöglicht (auf Englisch).
Stefan Hell und seine Forschungsteams in Göttingen und Heidelberg haben die MINSTED-Methode auf das hochauflösende Tracking von Molekülbewegungen ausgeweitet. So konnten sie die Bewegungen des Motorproteins Kinesin mit beispielloser Präzision verfolgen.
Ein Forschungsteam aus Göttingen und Barcelona (Spanien) hat die quantenmechanische Interferenz von Elektronen genutzt, um Lichtfeldschwingungen in einer Nanostruktur sichtbar zu machen.
Nimmt man eine Münze aus einem Eisbad, so wärmt sich diese mit der Zeit auf. Ebenso kühlt sich eine heiße Münze ab, die man soeben aus einer Sauna geholt hat. Das sich Systeme, hier die Münze, thermisch an ihre Umgebung angleichen, liegt am Wärmestrom, der durch Temperaturunterschiede entsteht.

2023

Forschenden vom MPI für Multidisziplinäre Naturwissenschaften in Göttingen ist es in Zusammenarbeit mit Kolleg*innen der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel gelungen, in einem kristallinen Material einen Zustand zu erzeugen, der sich – ähnlich zur Struktur von Flüssigkristallen – weder als eindeutig flüssig noch als eindeutig kristallin beschreiben lässt.
Untersuchungen gewähren neue Einblicke in die Mechanismen der Erkrankung

2022

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