Labor statt Klassenraum
Zukunftstag 2026 am MPI für Multidisziplinäre Naturwissenschaften
Mikroskopieren statt Matheunterricht, Pipette statt Füller, Werkstatt statt Turnhalle: Beim Zukunftstag am 23. April haben rund 75 Schüler*innen der Klassenstufen 5 bis 10 die vielfältigen Arbeitsbereiche am Max-Planck-Institut (MPI) für Multidisziplinäre Naturwissenschaften kennengelernt.
In der Abteilung Theoretische und Computergestützte Biophysik konnten die Kinder und Jugendlichen Funktion und Struktur von Biomolekülen mithilfe von Computersimulationen kennenlernen und ihnen dabei sozusagen bei der Arbeit zusehen. „Die Welt der Wissenschaft kann sehr abstrakt sein“, sagt Petra Kellers, wissenschaftliche Koordinatorin der Abteilung. „Daher haben wir unsere Arbeit möglichst anschaulich und spielerisch mit Modellen und Beispielen aus dem Alltag vorgestellt“, erklärt sie. Die Forschenden der Abteilung engagieren sich regelmäßig für den Zukunftstag, um schon bei jungen Menschen Neugier und Begeisterung für Wissenschaft zu wecken. „Wir möchten zeigen, wie vielfältig Forschung sein kann und wie viel Spaß sie uns macht. Jede Person mit ihren ganz unterschiedlichen Interessen und Fähigkeiten kann dazu beitragen, die Welt um uns herum zu verstehen“, so Kellers.
„Es freut uns immer sehr, dass wir jedes Jahr wieder ein so buntes Programm anbieten können“, sagt Johanna Pfüller, Organisatorin am MPI. „Bei uns können die Kinder und Jugendlichen nicht nur erleben, wie naturwissenschaftliche Forschung funktioniert. Sie können unter anderem auch in unseren IT-Service oder unsere Tischlerei reinschnuppern – beides Bereiche, die für ein Institut wie unseres extrem wichtig sind.“
Die Anmeldung für den Zukunftstag 2027 ist voraussichtlich ab Anfang nächsten Jahres über die Webseite möglich. (kf)













